Bestandstransformation bleibt zentral – Umnutzungen gewinnen an Bedeutung
Die Transformation von Bürobeständen gewinnt weiter an Dynamik. Das zeigt der aktuelle apoprojekt-Bestandskompass, den apoprojekt gemeinsam mit bulwiengesa veröffentlicht hat. Analysiert wurden Kernsanierungen von Bürogebäuden in den sieben deutschen A-Städten sowie in Leipzig und Nürnberg. Ergebnis: Zwischen 2020 und 2028 werden rund 2,8 Mio. m² Bürofläche modernisiert – ein weiterhin hohes Niveau trotz schwieriger Marktbedingungen.
Gleichzeitig stehen die Büromärkte unter strukturellem Anpassungsdruck. Sinkende Flächennachfrage, hohe Fertigstellungszahlen und freigegebene Mietflächen lassen die Leerstandsquoten steigen, während der Bedarf an qualitativ hochwertigen und ESG-konformen Flächen zunimmt. Sanierungen im Bestand gewinnen deshalb weiter an Bedeutung, insbesondere in zentralen Lagen.
Parallel rückt die Umnutzung von Büroflächen stärker in den Fokus. Vor allem Wohnnutzungen, Hotels oder Apartments zählen zu den häufigsten Konversionsformen – und können dazu beitragen, Leerstände zu reduzieren und gleichzeitig dringend benötigte Nutzungen in den Städten zu schaffen.
Im Webinar zum Bericht haben wir diese Ergebnisse zusammen mit unserem Partner apoprojekt sowie einem Gast von Centralis Immobilien vorgestellt und eingeordnet. Die Aufnahme finden auf YouTube unter diesem Link: https://youtu.be/5mrEeU50yAc
Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Seite von apoprojekt.
Ansprechpartnerin: Nicole Tietze, Senior Consultant im Bereich Büroimmobilien bei bulwiengesa, nicole.tietze@bulwiengesa.de
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