Wohnen in Europa: Erstmals europäische Wohnungsmärkte im Vergleich
Mit der neuen Kurzstudie „Wohnen in Europa – Regulierung und Marktentwicklung“ weiten bulwiengesa und die Berlin Hyp ihren Blick erstmals über Deutschland hinaus. Die Untersuchung vergleicht sieben europäische Wohnungsmärkte und analysiert, wie unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen auf ähnliche strukturelle Herausforderungen treffen.
Steigende Mieten, Wohnraummangel und eine rückläufige Neubautätigkeit prägen derzeit nicht nur den deutschen Wohnungsmarkt. Auch in vielen europäischen Metropolregionen wächst die Nachfrage nach Wohnraum schneller als das Angebot. Gleichzeitig unterscheiden sich die wohnungspolitischen Instrumente erheblich – von weitreichenden Mietpreisregulierungen bis hin zu vergleichsweise liberalen Marktmodellen.
Vor diesem Hintergrund haben bulwiengesa und die Berlin Hyp erstmals eine europäische Kurzstudie veröffentlicht. Analysiert werden die Wohnungsmärkte in Deutschland, Polen, Frankreich, den Niederlanden, Spanien, Dänemark und Großbritannien. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten und die Entwicklung der Märkte in einen europäischen Kontext einzuordnen.
Unterschiedliche Regulierungen – ähnliche Herausforderungen
Die Studie zeigt, dass die regulatorischen Rahmenbedingungen innerhalb Europas sehr unterschiedlich ausgestaltet sind. Während einige Länder auf Mietpreisregulierungen oder umfangreichen sozialen Wohnungsbau setzen, verfolgen andere vergleichsweise marktorientierte Ansätze.
Dennoch ähneln sich die grundlegenden Herausforderungen: Bevölkerungswachstum, Urbanisierung, steigende Haushaltszahlen sowie eine rückläufige Neubautätigkeit führen in vielen Metropolregionen zu einer zunehmenden Angebotsknappheit und steigenden Mieten.
Der europäische Vergleich liefert neue Perspektiven
Die Untersuchung macht deutlich, dass es keine universelle Lösung für angespannte Wohnungsmärkte gibt. Vielmehr zeigt der Ländervergleich, welche Auswirkungen unterschiedliche regulatorische Instrumente auf Marktgeschehen, Investitionsklima und Wohnungsangebot haben können.
Ein zentrales Ergebnis der Studie: Die Ausgestaltung der Regulierung unterscheidet sich zwar erheblich, die strukturellen Herausforderungen bleiben jedoch vielerorts vergleichbar. Damit gewinnt die Angebotsseite – insbesondere zusätzlicher Wohnungsbau, schnellere Genehmigungsverfahren und die Aktivierung geeigneter Bestandsimmobilien – europaweit an Bedeutung.
Internationale Perspektive für einen europäischen Markt
Mit der erstmals europaweiten Betrachtung erweitert die gemeinsame Studienreihe von bulwiengesa und der Berlin Hyp ihren Fokus deutlich. Die Studie erscheint sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache und richtet sich an Marktteilnehmer in Deutschland ebenso wie in den europäischen Kernmärkten der Berlin Hyp.
Sie liefert eine fundierte Grundlage, um nationale Entwicklungen besser einzuordnen und von den Erfahrungen anderer europäischer Wohnungsmärkte zu lernen.
Die vollständige Studie
Die vollständige Kurzstudie „Wohnen in Europa – Regulierung und Marktentwicklung“ steht in deutscher und englischer Sprache zum Download bereit: https://www.berlinhyp.de/de/newsroom/publikationen
Ansprechpartnerin: Nicole Tietze, Senior Real Estate Consultant, nicole.tietze@bulwiengesa.de
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